Eurovision Song Contest – wie teuer ist das Voting beim ESC?

Autor: Bastian Ebert

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Der 70. Eurovision Song Contest steht unmittelbar bevor und wird am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle in Österreich stattfinden. Nachdem der Sänger JJ im vergangenen Jahr mit dem Song „Wasted Love“ den Sieg in Basel für Österreich erringen konnte, kehrt der Wettbewerb zum dritten Mal in der Geschichte des ESC nach Wien zurück. Moderiert wird das Jubiläumsevent von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.

 


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Der ESC blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück und vereint Fans aus ganz Europa sowie darüber hinaus. Auch 2026 wird der Sieger durch eine Kombination aus Fachjurys und dem weltweiten Publikum gekürt. Eine der zentralen Regeln bleibt unverändert: Die Zuschauer können nicht für den Beitrag des eigenen Landes abstimmen, sondern vergeben ihre Stimmen ausschließlich an andere teilnehmende Nationen.

Für die Jubiläumsausgabe in Wien wurden jedoch einige Anpassungen im Regelwerk vorgenommen, um die Integrität des Wettbewerbs weiter zu stärken. Die maximale Anzahl der Stimmen, die ein einzelner Zuschauer pro Abstimmungsweg (Anruf, SMS oder Online) abgeben darf, wurde von 20 auf 10 Stimmen reduziert. Zudem wurden die nationalen Fachjurys vergrößert und bestehen nun aus sieben statt bisher fünf Mitgliedern, um eine noch breitere musikalische Expertise in die Wertung einfließen zu lassen.

Nur beim Televoting können die Zuschauer teilnehmen und dann kommen die Smartphones zum Einsatz. Welche Kosten dabei entstehen, wollen wir hier klären.

Eurovision Song Contest – wie teuer ist das Voting beim ESC?

In Deutschland waren im letzten Jahr die Rufnummern 01371 3636 -01 bis 01371 3636 -26 geschaltet gewesen und man kann davon ausgehen, dass dies im aktuellen Jahr wieder so laufen wird. Dazu war das Voting aus der App möglich gewesen, aber zu den gleichen Konditionen. Die Kosten für das Voting beim Eurovision Song Contest lagen in Deutschland dabei bei 14 Cent pro Anruf und bei 20 Cent pro SMS (bzw. für das Voting aus dem Mobilfunk-Netz). Das sind aber nur die Kosten für Deutschland, in andere Ländern gibt es andere Kosten. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass die Kosten für die Abstimmung beim ESC in diesem Jahr vergleichbar liegen werden.

Die Kosten dabei werden NICHT von einem Allnet Flat Tarif aufgefangen, sondern extra berechnet. Auch eine SMS Flatrate würde in dem Fall nicht helfen, da Verbindungen zu Sonderrufnummern nicht mit zur Flatrate zählen.

Der ESC ist dennoch damit im Vergleich mit anderen Voting-Shows vergleichsweise günstig. DSDS kostet beispielsweise mehr und auch bei The Voice of Germany zahlt man mehr für das Voting. Allerdings haben einige Shows (beispielsweise das Voting bei The Masked Singer) bereits auf kostenlose Apps umgestellt. Das ist natürlich sehr kundenfreundlich, allerdings würde das wohl dem Ansatz beim ESC widersprechen, dass man schon einen gewissen Aufwand braucht um Abstimmen zu können. Dazu kommt der Fakt, dass man beim ESC in jedem Jahr sehr oft abstimmen kann. Die geringen Gebühren summieren sich dabei auf und können doch einen recht großen Betrag auf der Rechnung einnehmen, wenn man nicht aufpasst.

Wer über die App teilnehmen möchte, kann diese hier kostenlos herunterladen, die Kosten für das Voting entstehen aber auch über die App:

ESC 2020 – der deutsche Beitrag

Gibt es eine Flatrate für das Voting beim ESC?

Kurz gesagt: Nein, es gibt keine Flatrate für das Voting beim Eurovision Song Contest. Die Abstimmung beim ESC ist traditionell pro Stimme kostenpflichtig, um Manipulationen und automatisierte Massenvotings zu erschweren. Für das Jahr 2026 wurden die Regeln sogar verschärft, um die Fairness weiter zu erhöhen.

Im Gegensatz zu früher, als man oft bis zu 20 Mal pro Kanal abstimmen konnte, wurde das Limit für den ESC 2026 auf maximal 10 Stimmen pro Zahlungsmethode bzw. Telefonnummer reduziert. Dies soll verhindern, dass einzelne Fans oder organisierte Gruppen das Ergebnis zu stark dominieren. Die EBU (European Broadcasting Union) setzt verstärkt auf technische Sicherheitsmaßnahmen, um verdächtige Abstimmungsmuster zu erkennen. Eine Flatrate würde diesem Ziel widersprechen, da sie massenhafte Stimmabgaben ohne finanzielle Hürde ermöglichen würde.


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