Handy-Rechnung senken – diese Tipps helfen, weniger für Internet und Telefon auszugeben – Die Kosten steigen derzeit besonders im Energiebereich deutlich an und viele Verbraucher müssen rechnen, wenn es darum geht, diese Kostensteigerungen abzufangen. Im Mobilfunk-Bereich ist die Inflationsrate dagegen weiter bei um die 0 Prozent und daher gibt es bei Handys und Tarifen sogar eher leichte Preissenkungen und noch keine Preissteigerungen.
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Dennoch kann es natürlich auch im Mobilfunk nicht schaden zu prüfen, ob man beim eigenen Handytarif oder der Allnet Flat Spar-Potential hat um im Zweifel die Haushaltskasse etwas zu entlasten und mehr Geld für die anderen Bereiche zur Verfügung zu haben. Mobilfunk muss dabei derzeit gar nicht wirklich teuer sein. Es gibt erste Allnet Flat ab 5 Euro im Monat (allerdings aktionsweise) und Tarife bis 10 Euro bieten bereits richtig viel Datenvolumen. Man kann also mit wenigen Euro monatlich mobil aktiv sein – hohe Rechnungen am Monatsende müssen daher gar nicht sein.
In diesem Artikel wollen wir zeigen, wo es Einsparpotentiale im Mobilfunk-Bereich gibt und welche Möglichkeiten Verbraucher haben, die Handyrechnung niedrig zu halten.
Inhaltsverzeichnis
Die billigsten Handytarife im Vergleich
Spar-Tipps im Mobilfunk: so kann man die Handyrechnung weiter senken
- Discounter statt Netzbetreiber-Tarif: Discounter setzen auf Tarife ohne viele Extras und bietet konzentrieren sich auf Gespräche, SMS und Datenübertragung. Dazu gibt es oft auch nur einen Service über das Internet und teilweise lassen sich die Simkarten sogar nur per App bestellen. Dafür sind solche Tarife oft deutlich billiger und bieten das mobile Telefonieren und den Internet-Zugang für 5 bis 20 Euro monatlich an. Ein Wechsel von einem Netzbetreiber zu einem Verbraucher kann daher helfen, die Handyrechnung deutlich zu senken.
- Datenvolumem überprüfen: Der Datenverbrauch hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und meistens Jahr für Jahr zugenommen. Viele Nutzer haben aber mittlerweile zu Hause WLAN und auch auf Arbeit oder in der Bahn einen Hotspot. Eventuell braucht man daher gar keine so große Datenflat und kann auf eine kleinere Internet Flat wechseln. Das spart monatlich oft einige Euro und summiert sich über das Jahr zu einer ordentlichen Summe. Dazu kann es sich lohnen, zu modernen Tarifen zu wechseln, die oft deutlich mehr Datenvolumen zum gleich Preis bieten.
- Messenger statt SMS, Texte statt Bilder oder Sprachnachrichten: In diesem Zusammenhang kann es sich auch lohnen, den eigenen Datenverbrauch und das Nutzungsverhalten etwas anzupassen. SMS sind in vielen Allnet Flat bereits enthalten, in älteren Angeboten werden sie aber oft noch separat abgerechnet und dann mit 9 Cent pro SMS in Rechnung gestellt. Es kann daher helfen, mehr über den Messenger und damit über die Datenflat zu kommunizieren. Auch bei WhatsApp und Co kann man sparen, denn Texte verbrauchen fast kein Datenvolumen, Videos, Bilder und auch Sprachnachrichten dagegen schon. Wer mehr schreibt und weniger andere Medien verschickt, spart Datenvolumen und kann eventuell auf eine kleinere Datenflat wechseln.
- kostenlose Hotspot nutzen: Einsparungen beim Datenvolumen kann auch bringen, wenn man konsequent auf Hotspots und WLAN setzt und daher die eigene Datenflat möglichst wenig belastet. Allerdings sollte man dabei die Sicherheit nicht aus den Augen lassen und keine offenen Daten in offenen Netzwerken verwenden.
- Kombi-Angebote und Rabatte prüfen: Vor allem für Familien kann es sich lohnen, Verträge zusammenzulegen und damit dann Kombi-Rabatte zu nutzen. Diese gibt es bei den größeren Anbieter (beispielsweise die Pluskarte bei der Telekom) und man spart damit teilweise deutlich ein. Mehr dazu: MagentaEINS Kombi Vorteil | O2 Kombi-Vorteil | Vodafone GigaKombi
- Smartphone länger nutzen: Smartphones sind neben den Tarifen oft ein großer Kostenfaktor bei der mobilen Kommunikation und werden oft alle zwei Jahre durch das jeweils neuste Modell ersetzt. Das muss aber technisch gar nicht sein, denn die Modelle laufen natürlich auch noch deutlich länger. Wer also das Smartphone ein Jahr länger nutzt, spart die Kosten für dieses Jahr und hat dennoch ein sicheres Smartphone.
Häufig haben Mobilfunk-Tarife aber lange Laufzeiten, so dass vor allem ein Wechsel zu einem günstigeren Anbietern gar nicht möglich ist. Mit den neuen Regelungen seit Ende 2021 können Kunden aber zumindest nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit recht einfach wechseln und haben dann nur noch eine Laufzeit von maximal einem Monat. Wer dagegen noch in der Mindestvertragslaufzeit ist, kann meistens recht wenig machen und daher nur begrenzt sparen.
Handyverträge mit Datenvolumen im Überblick
Aktuelle Handyverträge mit Datenvolumen
Diese Spartipps geben die Experten
Man kann die Empfehlungen der Stiftung Warentest (und Finanztest) zur Senkung der Handyrechnung in vier zentrale Strategien unterteilen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem günstigsten Tarif, sondern vor allem auf der Abwehr unnötiger Zusatzkosten.
1. Die Drittanbietersperre aktivieren (Wichtigster Schutz)
Stiftung Warentest warnt regelmäßig vor der „Handy-Abzocke“ durch ungewollte Abos oder Klicks auf Werbebanner.
- Was zu tun ist: Man sollte bei seinem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre einrichten lassen. Das geht meist kostenlos per App oder Anruf beim Kundenservice.
- Der Effekt: Dienste von Drittanbietern (Klingeltöne, Spiele-Abos, Erotik-Angebote) können nicht mehr einfach über die Handyrechnung abgerechnet werden.
2. Rechnungskontrolle und Widerspruch
Verbraucher sollten ihre Mobilfunkrechnung monatlich prüfen. Finanztest berichtet immer wieder von Fällen, in denen Leistungen abgerechnet wurden, die nie bestellt wurden.
- Tipp: Findet man unklare Posten, sollte man diesen schriftlich innerhalb von acht Wochen widersprechen.
- Musterbriefe: Die Stiftung Warentest bietet hierfür oft vorgefertigte Musterbriefe an, um unberechtigte Forderungen abzuwehren.
3. Tarifwahl nach dem tatsächlichen Bedarf
Viele Nutzer zahlen für Leistungen (wie riesige Datenpakete), die sie gar nicht verbrauchen.
- Profiling: Man sollte über drei Monate prüfen, wie viel Datenvolumen man wirklich verbraucht.
- Discount-Tarife nutzen: Stiftung Warentest empfiehlt oft Zweitmarken (wie Congstar, Blau oder Aldi Talk), die das gleiche Netz nutzen wie die großen Anbieter, aber deutlich günstiger sind.
- Prepaid vs. Laufzeit: Wer wenig telefoniert, fährt mit Prepaid oft günstiger. Wer viel surft, sollte auf monatlich kündbare Tarife setzen, um flexibel auf Preissenkungen am Markt reagieren zu können.
4. Hardware und Vertrag trennen
Ein klassischer Tipp der Experten ist die Trennung von Smartphone-Kauf und Tarif.
- Die Falle: In „Bundles“ (Handy + Vertrag) zahlt man das Gerät oft über eine erhöhte Grundgebühr ab, was am Ende teurer sein kann als ein Direktkauf.
- Die Empfehlung: Das Handy separat (evtl. als Vorjahresmodell oder „Refurbished“) kaufen und dazu einen günstigen SIM-only-Tarif ohne Laufzeit buchen.
Man spart am meisten, wenn man aktiv bleibt. Wer seit Jahren im gleichen Vertrag steckt, zahlt fast immer zu viel. Ein Wechsel alle zwei Jahre oder der Umstieg auf einen monatlich kündbaren Discounter-Tarif bringt oft eine Ersparnis von über 100 bis 200 Euro pro Jahr.

Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen – einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?
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