Goood – Der Anbieter und die Tarife im Überblick – Durch’s Surfen und Telefonieren Gutes tun? Wie soll das denn gehen? Das Konzept des neuen Mobilfunkanbieters Goood zielt genau darauf ab. „Goood- der soziale Mobilfunkanbieter“ ist der Slogan mit dem der neue Kooperationspartner der Drillisch Online GmbH für sich und sein außergewöhnliches Geschäftsmodell auf dem Mobilfunkmarkt wirbt. Das Unternehmen will sich für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft und Wirtschaft einsetzen und soziales Engagement fördern. Wie das realisiert werden soll? Das Prinzip ist recht simpel: 10% des gebuchten Paketpreises werden an ein soziales oder gemeinnütziges Projekt gespendet, Goood selbst reinvestiert ¼ des Profits in soziale Start-ups und Projekte, „um gemeinsam die Welt ein bisschen besser zu machen.“ Mittlerweile haben auch die Musiker von Fanta4 diesen Anbieter entdeckt und stehen nicht nur als Testimonial zur Verfügung, sondern haben sich direkt an Goood beteiligt.
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UPDATE: Goood bietet nach wie vor dieses Modell an, setzt aber mittlerweile nicht mehr auf eigene Handytarife. Das Unternehmen bietet stattdessen in Zusammenarbeit mit Otelo und Simplytel deren Angebote an – inklusive dem Aufpreis für die Projekte, die man unterstützen will. Mittlerweile scheint man dazu nur noch auf Simplytel als Partner zu setzen – alle aktuellen Tarife werden im O2 Netz angeboten und von Simplytel realisiert. Es gelten daher auch die Vorteile und Nachteile der Simplytel Flatrates.
Inhaltsverzeichnis
Weitere Anbieter im O2 Netz
Im O2 Netz finden sich viele sehr günstige Anbieter und oft findet man die besten Preise oder das meiste Datenvolumen monatlich bei den O2 Anbieter. Der Überblick: O2 Tarife
Mobilfunk-Anbieter im O2 Netz
Die bisherige Entwicklung bei Goood
Der Mobilfunkmarkt in Deutschland ist hart umkämpft, doch abseits der Preiskämpfe um Gigabyte-Pakete hat sich ein Anbieter etabliert, der eine ganz andere Währung in den Fokus rückt: gesellschaftlichen Mehrwert. Die goood mobile GmbH, bereits 2016 gestartet, verfolgt als sogenanntes Social Business einen spendenbasierten Ansatz. Wir haben uns das Konzept und die aktuelle Marktposition genauer angeschaut.
Spenden statt Werbebudget
Das Alleinstellungsmerkmal von goood unterscheidet sich deutlich von Discountern wie ALDI talk oder Marken wie congstar. Das Unternehmen verspricht, 10 Prozent der monatlichen Grundgebühr an gemeinnützige Projekte weiterzugeben. Der Clou dabei: Der Kunde entscheidet selbst, welcher Organisation aus einem Pool von über 450 Partnern das Geld zugutekommen soll. Finanziert wird dies laut Anbieter durch den Verzicht auf klassische, teure Werbemaßnahmen.
Netz und Nachhaltigkeit
Technisch setzt goood auf das Netz der Telefónica. Die Tarife sind in der Regel als Allnet-Flats konzipiert und bewegen sich preislich im Marktdurchschnitt. Neben dem sozialen Aspekt betont der Anbieter seine ökologische Verantwortung: Das Unternehmen arbeitet klimaneutral und setzt auf den Einsatz von Ökostrom in der Verwaltung. Damit bedient goood die wachsende Zielgruppe der „bewussten Konsumenten“.
Marktentwicklung und Ausblick
Auch wenn goood nicht die Kundenzahlen der großen Netzbetreiber erreicht, konnte sich der MVNO eine stabile Nische erarbeiten. Die Wachstumsraten zeigen, dass das Thema „Purpose“ – also der Sinn hinter dem Konsum – auch im Mobilfunk zieht.
Die Meilensteine im Überblick:
- 2016: Markteintritt in Deutschland und Österreich.
- 2017/2018: Ausbau des Portfolios an sozialen Projekten.
- 2021: Anpassung der Tarife an den 5G-Standard im Telefónica-Netz.
- 2024/2025: Fokus auf digitale Nachhaltigkeit und Ausbau der Community-Features.
Einschätzung der Redaktion: Für Power-User, die das letzte Cent-Potential aus ihrem Vertrag kitzeln wollen, ist goood sicher nicht die erste Wahl. Wer jedoch ohnehin eine Allnet-Flat im O2-Netz sucht und dabei ohne Mehrkosten Gutes tun möchte, findet hier ein transparentes und seriöses Angebot. Spannend bleibt, ob goood künftig auch Tarife im D-Netz integriert, um die Reichweite weiter zu erhöhen.
Die älteren Tarife bei Goood (nicht mehr buchbar)
Derzeit gibt es bei Goood drei verschiedene Handytarife bzw. Allnet Flat zur Auswahl, die sich bei den Leistungen und dem Preis unterscheiden:
- goood big smile: Allnet Flat für Gespräche und SMS und 3GB LTE (21,6MBit/s) für 9.99 Euro monatlich
- goood big easy: Allnetflat für Gespräche und SMS + 5GB LTE (50MBit/s) für 14.44 Euro monatlich
- goood big easy: Allnetflat für Gespräche und SMS + 10GB LTE (50MBit/s) für 25.55 Euro monatlich
Bei den Tarifen werden dabei 1, 2 bzw. 3 Euro an das jeweilige Projekt gespendet. Diese Funktion gibt es derzeit nur bei bei Goood und das ist uns daher eine Tarifempfehlung wert, denn neue Features finden sich im Mobilfunk-Markt nur höchst selten und das muss entsprechend honoriert werden.
Wie funktioniert goood?
UPDATE: Mittlerweile gibt es einen weiteren Anbieter mit diesem Modell und da Goood inzwischen keine eigenen Mobilfunk-Tarife mehr anbietet, empfehlen wir eher auf WeTELL als Alternativ zu setzen.
goood bricht mit etablierten Marketingmodellen und geht innovative und nachhaltige Wege.
Das schreibt das Unternehmen über sich selbst, und verspricht damit wohl nicht zu viel; ein wohltätiger Mobilfunkanbieter ist tatsächlich eine innovative Idee. Die Vision des jungen Unternehmens ist es, Leistungen für das Allgemeinwohl zu erbringen und jedem Nutzer die Möglichkeit zu geben, ohne großen Aufwand etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun. Ein weiterer wichtiger Unternehmensgrundsatz ist die Transparenz: deshalb bietet goood seinen Kunden die Möglichkeit, ihre Spenden gut nachverfolgen zu können.
die Maximierung der sozialen Wirkung steht für goood im Vordergrund – und nicht die Maximierung des Profits für Shareholder!
Um seine Vision zu verwirklichen verzichtet das Unternehmen auf einen Teil des Profits, den es erwirtschaften könnte, und investiert diesen lieber in soziale Start-up-Unternehmen und versucht so, und durch Partnerschaften mit Prominenten und Non-Profit-Organisationen, nachhaltig und langfristig zu wirtschaften. Im Vergleich zu herkömmlichen Mobilfunkanbietern verzichtet das Unternehmen auf kurzlebige Marketing- und Sale-Maßnahmen.
In diesem Video stellt das Unternehmen sich und seine Ideen kurz selbst vor:
Wie funktioniert das mit den Spenden?
Wenn man einen Mobilfunkpaket von goood bucht, gehen monatlich 10% des Paketpreises an eine gemeinnützige Organisation, die man im Vorfeld selbst wählen kann. Über das Online-Portal oder die App von goood kann man selbst aussuchen, an welche Organisation man spenden möchte. Dort kann man ebenfalls verfolgen, wie sich das Projekt, das man selbst unterstützt entwickelt, und welchen Spendenstatus es erreicht hat. Goood verspricht seinen Kunden außerdem, dass 100% der Spenden im Projekt ankommen. Alle Tarifdetails zum Anbieter sind direkt hier zusammen gestellt.
Welche Tarife gibt es bei Goood?
Die Tarifauswahl bei goood ist recht übersichtlich. Es gibt zwei Tarife: den goood smile und den goood easy Tarif, jeweils noch in der ‚big‘-Option buchbar. Alle Tarifdetails zum Anbieter sind direkt hier zusammen gestellt.
Der goood smile Tarif
Der goood smile Tarif kostet 9,99 Euro monatlich und beinhaltet 100 Frei-Minuten, 100 Frei-SMS, 500Mb LTE Datenvolumen und den monatlichen Spendenanteil von 10%. Außerdem wirbt der Mobilfunkanbieter mit „fairer Datenautomatik“. Bei diesem Tarif besteht eine Vertragsbindung von 12 Monaten. Die Kündigung muss in Textform 3 Monate zum Ende der Vertragslaufzeit erfolgen, sonst verlängert sich der Vertrag um je 1 Monat zum monatlichen Paketpreis von 11,99. Bei aktiver Vertragsverlängerung bleibt der reduzierte, monatliche Tarifpreis von 8,99 Euro für die neue Mindestvertragslaufzeit bestehen.
Der goood big Smile Tarif unterscheidet sich vom goood smile Tarif dadurch, dass man 1GB LTE Datenvolumen zur Verfügung hat und einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten unterliegt. Er kostet, so wie der good smile Tarif, 9,99 Euro monatlich.
Der goood easy Tarif
Die goood easy Tarife kosten 19,99 Euro und unterscheiden sich von den good smile Tarifen durch unbegrenzte SMS und Telefonie-Optionen.
Der goood easy Tarif umfasst eine Telefonie- und eine SMS-Flat und 1GB LTE Internet. Auch die 10% Spende sind in den 19,99 Euro schon enthalten. Der Tarif hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten. Um den Vertrag fristgerecht zu kündigen muss die schriftliche Kündigung 3 Monate vor Ablauf ebendieser 12 Monate bei goood vorliegen, ansonsten verlängert sich der Vertrag um je einen weiteren Monat.
Der goood big easy beinhaltet ebenfalls eine SMS und eine Telefonie-Flatrate, aber 2 GB LTE Datenvolumen zum gleichen Preis wie der goood easy Tarif. Allerdings hat man bei diesem Vertrag auch eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Erfolgt diese nicht fristgerecht, wird der Vertrag um je einen Monat verlängert. Alle Tarifdetails zum Anbieter sind direkt hier zusammen gestellt.

Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen – einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?
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