So funktioniert die Rufnummernmitnahme bei Sparhandy

Autor: Bastian Ebert

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So funktioniert die Rufnummernmitnahme bei Sparhandy – Mit der Entscheidung den Anbieter zu wechseln, fällt auch die Entscheidung, die bisherige Rufnummer zu wechseln oder zu behalten. Im zweiten Fall, muss eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter eingeleitet werden. In diesem Zusammenhang muss man sich dann mit Begriffen wie „Portierungsgebühr“ und Entscheidungen zwischen Rufnummernmitnahme „zu sofort“ oder „zu Vertragsende“ auseinandersetzen. Für viele Leute sicherlich fremd und verwirrend – Zum Glück leistet Sparhandy da gute Unterstützung und gestaltet den Portierungsprozess sehr kundenfreundlich.

 


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HINWEIS: Sparhandy bietet die eigenen Allnetflat mittlerweile als High Mobile Handytarife an. Bis auf den Namen hat sich aber wenig geändert, auch die Rufnummernmitnahme funktioniert noch genau so.

Die Rufnummernmitnahme zu Sparhandy

Wer seine gewohnte Rufnummer zu einem neuen Vertrag bei Sparhandy mitnehmen möchte, findet im Hilfebereich detaillierte Unterstützung. Besonders bei der Bestellung einer Sparhandy Allnet-Flat ist der Prozess in sechs einfachen Schritten erklärt.

Hinweis: Bei anderen Tarifen, die über Sparhandy vermittelt werden, kann der Prozess leicht abweichen, da hier die Portierungsregeln des jeweiligen Netzbetreibers (z. B. Vodafone, Telekom oder Telefónica) gelten.

1. Die Beauftragung und wichtige Voraussetzungen

Die Portierung wird direkt im zweiten Schritt des Bestellformulars beauftragt. Damit dies reibungslos klappt, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Anbieter korrekt angeben: Der bisherige Provider muss exakt benannt werden.
  • Keine internen Portierungen: Eine Mitnahme der Nummer ist nur bei einem Anbieter- oder Netzwechsel möglich. Eine Portierung von Sparhandy zu Sparhandy (im selben Tarifmodell/Netz) ist ausgeschlossen.
  • Datenidentität: Name, Geburtsdatum und Rechtsstatus (Privatperson vs. Firma) müssen beim alten und neuen Vertrag absolut identisch sein. Bei Abweichungen sollte man die Daten vorab beim alten Anbieter korrigieren lassen.
  • Prepaid-Besonderheit: Auch Prepaid-Nummern müssen für die Portierung freigegeben werden (siehe Punkt 3).

2. Der passende Zeitpunkt für die Mitnahme

Man hat die Wahl zwischen zwei Varianten:

  • Sofortige Portierung (Opt-In): Die Nummer wird aus dem laufenden Vertrag heraus übertragen. Hierfür muss beim alten Anbieter ein sogenanntes „Opt-In“ gesetzt werden. Die Bearbeitung dauert meist ca. 8 Tage. Wichtig: Der alte Vertrag läuft mit einer neuen Nummer bis zum Ende der Laufzeit weiter und muss weiterhin bezahlt werden.
  • Zum Vertragsende: Dies ist der klassische Weg. Die Mitnahme ist frühestens 123 Tage vor und bis zu 90 Tage nach dem Vertragsende möglich. Der neue Vertrag startet in der Regel nahtlos nach dem Ende des alten Kontrakts.

3. Besonderheiten bei Prepaid-Karten

Auch Prepaid-Nutzer können ihre Nummer mitnehmen. Hierzu ist eine Verzichtserklärung beim bisherigen Anbieter einzureichen. Sobald der alte Provider die Portierung bestätigt hat, sollte man diese Info (falls angefordert) an Sparhandy weiterleiten.

4. Versand und Kundenservice

Die SIM-Karte wird zusammen mit dem bestellten Smartphone direkt von Sparhandy verschickt. Bei Fragen zur Aktivierung oder Nutzung der Allnet-Flats hilft der Kundenservice:

  • E-Mail: [email protected]
  • Hotline: 0234 – 298 29 80 (Mo.–Fr. 09:00–18:00 Uhr, Sa. 09:00–16:00 Uhr)

5. Dauer und Kosten

  • Kosten: Seit der Gesetzesänderung (TKG-Novelle) im Dezember 2021 ist die Rufnummernmitnahme für Endkunden gesetzlich kostenlos. Es fallen keine Gebühren beim alten Anbieter mehr an.
  • Dauer: Man sollte etwa ein bis zwei Wochen einplanen. Da die Portierung eine Abstimmung zwischen den Providern erfordert, kann sich der Start des neuen Vertrags um einige Tage verzögern.

6. Widerruf und Rückportierung

Wird der neue Vertrag widerrufen, die Nummer aber bereits übertragen wurde, ist eine Rückportierung zum alten oder einem neuen Anbieter notwendig. Man sollte sich in diesem Fall umgehend mit dem Kundenservice in Verbindung setzen. Dieser Prozess ist komplex, kann mehrere Wochen dauern und ist – im Gegensatz zur Standardportierung – oft mit Bearbeitungsgebühren verbunden

Die Aktivierung der SIM-Karte bei Rufnummernmitnahme

Bei Aufträgen mit einer Rufnummernmitnahme wird von Sparhandy eine aktive SIM-Karte verschickt. Die Karte ist ab dem Zeitpunkt der Rufnummernmitnahme nutzbar. Bei der Bestellung kann man festlegen, zu welchem Zeitpunkt die Rufnummernmitnahme erfolgen soll. Die Optionen, zwischen denen man wählen kann, sind die Rufnummernmitnahme zu sofort und die Rufnummernmitnahme zum Vertragsende.

Bei der Rufnummernmitnahme zu sofort erfolgt die Übertragung Ihrer Rufnummer auf den neuen Vertrag sofort mit der Genehmigung des Vertrags. Bei der Rufnummernmitnahme zum Vertragsende geht die Rufnummer mit der Beendigung des bisherigen Vertrags auf den neuen Vertrag über. Man kann die neue Sparhandy Allnet-Flat erst nutzen, nachdem der bisherige Vertrag ausgelaufen ist.

Sparhandy schaltet die neue SIM-Karte in der Regel und nach eigenen Angaben am Tag der Rufnummernmitnahme nachts zwischen 0 und 6 Uhr frei. Dann kann man sie einfach in das Handy einlegen und loslegen. Sollte es anfangs Probleme geben, hilft es, dass Handy in regelmäßigen Abständen aus- und wieder einzuschalten, bis es sich ins richtige Mobilfunknetz eingewählt hat. Bei Fragen zu der Aktivierung der SIM-Karte wird auf der Website auf den Sparhandy-Kundenservice verwiesen.

Die Rufnummernmitnahme von Sparhandy zu einem anderen Anbieter

Die Freigabe der Rufnummer für die Portierung zu einem anderen Anbieter kann über den Online Kundenbereich vorgenommen werden. Die Freigabe ist für 30 Tage gültig. Die Freigabe ist unabhängig von einer Vertragskündigung und ersetzt diese nicht. Die Kündigung muss gesondert erfolgen, ansonsten läuft der Mobilfunkvertrag weiter.

Bei erfolgreicher Rufnummernmitnahme erhält man ggf. von Sparhandy.de eine neue Rufnummer, sofern die Allnet-Flat von Sparhandy nach erfolgter Rufnummernmitnahme noch eine Restlaufzeit hat. Auch dafür berechnet Sparhandy mittlerweile keine Gebühren mehr. Die Mitnahme der alten Rufnummer ist in jedem Fall kostenfrei. Der Rest des Portierungsvorgangs liegt dann am neuen Mobilfunkanbieter.

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